Inszenierungen und Kunstprojekte (1997 - 2023)

 

Sichtbar machen, was uns bewegt.

Vor einem Stück stehen die Gedanken. Wie zeigen wir, was wir fühlen? Mit welcher Stimme sprechen unsere Emotionen? Wie bringen wir es in den Raum?
Das fragen wir uns gemeinsam und nähern uns einem Thema im Kollektiv.
Mit Neugier, mit Bewegung, mit Drama und natürlich mit Humor.

 

 

"Under Construction"- Devising Theatre mit Schüler*innen der Hlw Michelbeuern

 

Ein Gebäude, in dem einige hundert Menschen täglich ein- und ausgehen. In dem sie lange Tage verbringen. Und dann verändert sich dieses Gebäude. In einem lan- gen Prozess. Es wächst mancherorts, andernorts ver- kleinert es sich. Es wird laut, es kommt der Staub, es kommt die Kälte und auch die Hitze. Und dann ist alles anders. Da wo früher ein Schiverleih war, ist jetzt ein großer Saal. Menschen servieren und kochen dort. Sie es- sen und trinken. Sie haben jetzt Platz, so viel Platz, und Licht. Und breite Treppen und Orte zum Arbeiten. Und dazwischen überall diese Menschen. Mit ihren Gefühlen und Wahrnehmungen.

 

Die Performance „under construction“ thematisiert, wie eine Baustelle und die Umgestaltung eines Gebäudes Einfluss auf das Leben der Menschen vor Ort hat und wie die Menschen dadurch Orte neu wahrnehmen und erleben. Der Raum kann dabei als einschränkend oder auch als ermöglichend erlebt werden. Die Schauspieler:innen haben in einem gemeinsamen Prozess den alten und den neuen Ort erforscht, sind dazu auf Entdeckungsreise durch das Gebäude gegangen, haben Texte geschrieben, Audios aufgenommen, Videos gemacht, gemeinsam improvisiert. Auf Basis dieser Auseinandersetzung wurde die Performance under construction entwickelt.

 

 

Projektleitung, Konzept: Alexander Hoffelner, Peter Spindler, Devising und Spiel: Stefanija BUDAK, David BOSNJAKOVIC, Mahdia KARIMI, Benedicta MANU, Anamaria RANISAVLJEV, Sam STEINER, Marlene WURZ, Gefördert durch: Culture Connected/OEAD, HLW 9

UNPREDICTABLE ENCOUNTER(S) oder "Wen interessieren eigentlich die Wiener Festwochen?"

MUK - Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien in Kooperation mit den Wiener Festwochen

UNPREDICTABLE ENCOUNTER(S) sind künstlerische Interventionen rund um Fragen von Teilhabegerechtigkeit, Publikumsforschung und den Fallstricken soziodemografischer Zuschreibungen in Bezug auf Kulturnutzung und Stadtaneignung. Sie liefern spannende Impulse für einen Diskurs über aktuelle Herausforderungen des Kulturbetriebs.

In der immersiven Performance Wen interessieren eigentlich die Festwochen? stellen die Studierenden die Besucher*innen ins Zentrum des Geschehens. Sie laden die Konferenzteilnehmer*innen ein, ihre Position zu hinterfragen, das eigene Tempo zu verändern, ihren individuellen Geschmack zu ergründen, auf gläserne (vierte) Wände zu stoßen und vielleicht sogar den eigenen Körper zu verlassen und zu jemand anderem zu werden.  

Die MAE-Studierenden des 1. Jahrgangs (David Ambrosch, Anna Buchal, Emanuela Colargrossi, Gregor Fussenegger, Rutzuki Kishikawa und Katarina Milisavljevic) haben sich anhand von Archivmaterial, qualitativen Interviews und Sozialraumstudien mit der Rolle der Besucher*innen auseinandergesetzt und auf Grundlage des erhobenen Materials ihre Beiträge entwickelt. Die beiden Dozent*innen Peter Spindler und Susanne Wolfram haben das zentrale künstlerische Fach und die Lehrveranstaltung Artistic Research: Festwochen zusammengelegt und aufmerksam die Spurensuche der Studierenden begleitet. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2020 - Facing Distance (Online) - Nähe auf Distanz kreieren

(during the COVID-19 Lockdown)

 

Während des Covid-19 Lockdowns wurden wir aufgefordert, Abstand zu halten, um Infektionsketten zu reduzieren. Wir wurden zu einer Gesellschaft ohne Hautkontakt.

 

Als Künstler und Theaterpädagoge nutzte ich diese Gelegenheit, um mich mit über 20 Menschen hintereinander online zu treffen. Jede Person für 10 Minuten. Ich habe sie gebeten, mir in die Augen zu schauen. Kontakt in totaler Reduktion und Stille - und gleichzeitig sehr intim. Wir kommen und schauen.

 

Unter den Menschen waren Freunde, Kollegen, Ex-Partner und Fremde. Der ganze Prozess wurde gefilmt. Aus dem Videomaterial habe ich einen Dokumentarfilm gemacht, in dem man die Begegnungen sehen und einzelne Gedanken rund um die Begegnung aus der Ferne hören kann, gesprochen von den ursprünglichen Teilnehmern. Alles real, kein Theater.

 

Rückmeldungen:

"Es war wie ein lautes kollektives Schweigen. Danke für diese gemeinsame Einsamkeit" (H.K., Berlin)

 

 

"Ich war danach so berührt, dass ich sofort Klavier spielen musste. Und weil wir vorher so in Kontakt waren, hatte ich das Gefühl, ich spiele für dich." (P.K., Linz) 

 

 

"Ein besonderes, schönes Erlebnis, bei dem Gegenwart und Vergangenheit aufeinanderprallen, dabei sein, weg sein, allein sein, miteinander sein, gemeinsam aber isoliert hinter der Leinwand." (V.P., Berlin)

 

"Für kurze Zeit dachte ich auch, so möchte ich mich verabschieden, bevor ich sterbe, noch einmal Blickkontakt mit jedem geliebten Menschen haben, ohne zu sprechen, nur mit offenen Augen und voller Präsenz. Danke Peter." (M.H., Ecuador) 

 

Auf Anfrage kann dieser Film bei einem Screening, Festival oder Konferenz gezeigt werden!

 

Formen, Figuren und Geschichten 

 

Formen, Figuren und Geschichten beschäftigten mich 2019 im künstlerischen Selbstversuch sowie in diversen Workshops, Lehraufträgen und kooperativen Research-Formaten.

 

"Beobachten was ist, sichtbar machen was uns bewegt."

Movement meets Movie - (in Kooperation Festspielhaus St. Pölten/Jugendklub 2019)

 

Von anderen gesehen und gehört zu werden ist seit jeher die Motivation für das Betreten einer Bühne. Durch Social Media sind in den letzten Jahren neue Bühnen der Sichtbarkeit und des Austausches hinzugekommen. Jugendliche wollen heute eher Influencer statt Schauspieler*innen werden. Die Form ihrer Auftritte hat sich geändert, jedoch nicht das Bedürfnis, gehört und gesehen zu werden. Wir haben mit den Jugendlichen Recherchen im Stadtraum durchgeführt, die mit der virtuellen Realität unserer Accounts verschmolzen sind. Zum Frühstück haben wir uns 500 Follower gekauft – aber wer sind die Follower? Was passiert, wenn sie uns im echten Leben verfolgen?  

Konzept & Umsetzung: Florian Tanzer, Peter Spindler 

 

 Menschen die ab/gehen, Figuren die bleiben

 

Elizabeth T. Spira, die große Chronistin mit schonungslosem Blick auf die heimische Seele, ist im März 2019 gestorben. Mit einer Gruppe von jungen Künstler*innen nahmen wir ihren Tod zum Anlass, uns mit ihrem Lebenswerk, insbesondere den Alltags- und Liebesgeschichten zu beschäftigen. Im Selbstversuch haben wir uns leichtfüßig und schmerzlich zugleich ihren Fragen gestellt: Warum sind Sie allein? Was ist passiert? Legen Sie Wert auf Ihr Äußeres?

 

 

Wir sind mit diesen Fragen im Gepäck durch Wien gefahren und haben unseren Blick nicht nur auf die Vorder- sondern auch auf die Kehrseite der Wiener Welt und ihrer Bewohner*innen gerichtet. Im Proberaum zurück haben wir unseren Beobachtungen Körper, Form, Stimme und Zeit gegeben – mit einer Portion Selbstironie. Die Fragen sind geblieben und neue sind hinzugekommen. Wir haben keine Antworten gefunden. Wir stellten uns dem Publikum.

Wenn Masken Kunstwerken begegnen

 

Nach einem Einblick in die Welt des Maskentheaters und in Projekte des Wiener Labors für kreatives Theater erkundeten wir gemeinsam die mumok Ausstellung: WOMAN. FEMINSITISCHE AVANTGARDE DER 1970ER JAHRE aus der SAMMLUNG VERBUND auf ganz spezielle Weise. Ausgestattet mit im Mumok Atelier selbst gebauten Masken, schlüpften wir in unterschiedlichste Rollen, Bewegungen, Regungen. Das Museum wurde zum performativen Raum. Verspielt, kreativ und lustvoll. Künstlerisch dokumentiert wurde das Projekt vom internationalen Visual Artist Florian Launisch (Luma:Launisch). (Juni, 2017)

Uraufführung: "Die Widersprüche sind die Hoffnung" 12.10.2016 (LfkT Ensemble)

SONNWENDVIERTEL
Ein partizipatives Theater- und Musikprojekt zum IBA_Wien Thema „Neues soziales Wohnen“
Auf klangliche und theatrale Spurensuche können BewohnerInnen des Sonnwendviertels im 10. Wiener Gemeindebezirk im Rahmen von fünf künstlerisch-partizipativer Workshops sowie eines gemeinsamen Aktionstags die unterschiedlichen (sozialen) Wohn- und Lebensräume der Siedlung neu entdecken und miteinander in Aktion treten.

In Wien findet von 2015-2022 die Internationale Bauausstellung (IBA) mit dem Leitthema „Neues soziales Wohnen” statt. Diese bezieht sich sowohl auf Gebiete, in denen neue Siedlungen gebaut werden, als auch auf jene, in denen Stadterneuerung stattfindet. Neben den Themen Neubau und Bestandsentwicklung wird auch das Handlungsfeld Zusammenleben besonders hervorgehoben. EDUCULT wurde beauftragt, ein Modellprojekt zu entwickeln, das neue Zugänge zum IBA-Leitthema für BewohnerInnen und eine breitere Öffentlichkeit schafft.

Das Projekt "living::sounds – living::moves SONNWENDVIERTELhat zum Ziel, den gemeinsamen Austausch zwischen den BewohnerInnen des Neu- und Altbaugebiets im Sonnwendviertel  – wo Stadterweiterung auf Stadterneuerung trifft – im Rahmen von künstlerisch-partizipativen Workshops zu fördern und die unterschiedlichen Wohn- und Lebensräume auf neue Weise zugänglich und erfahrbar zu machen. Die künstlerische Auseinandersetzung mit der sozialräumlichen (Wohn-)Umgebung und deren sozialen, ökologischen und ökonomischen Aspekten birgt vielfältige, innovative Potentiale.

So haben die TeilnehmerInnen die Möglichkeit, sich auf kreative Weise, mit anderen Sprachen – wie jenen der Musik, des Theaters – mit ihrer Wohnumgebung und Nachbarschaft auseinanderzusetzen. Das partizipative künstlerische Vermittlungsprojekt bietet hier einen Rahmen, um soziale Differenzen und Spannungen sowie integrative und nicht-integrative Elemente des Zusammenlebens zu entdecken und zu reflektieren. Die BewohnerInnen gewinnen neue Sichtweisen auf ihre Umgebung, lernen NachbarInnen kennen und entdecken neue Wege, um räumliche und soziale Beziehungen zu gestalten. Sozialer Zusammenhalt und sozialräumliche Öffnung werden gefördert.

Laufzeit: Mai bis Oktober 2016 
Auftraggeber: IBA_Wien - Neues soziales Wohnen 
Künstl. Leitung: Peter Spindler | LABOR FÜR KREATIVES THEATER 
Musikal. Leitung: Marco Kleebauer | LEYYA, ANT ANTIC 
Choreographie: Lisbeth Verena Bitto | LABOR FÜR KREATIVES THEATER 
Kontakt: barbara.semmler(at)educult.at 
Facebook: www.facebook.com/livingSonnwendviertel 

Quelle: http://educult.at/projekte/livingsounds-livingmoves-sonnwendviertel/

Abschlussbericht - EDUCULT - DENKEN UND HANDELN IM KULTURBEREICH

http://educult.at/wp-content/uploads/2016/12/EDUCULT_living_IBA_Abschlussbericht_final.pdf

Aus dem LABOR FÜR KREATIVES THEATER entsteht das LfkT ENSEMBLE (Verein LFKT)

 

Peter Spindler kehrte aus London nach seinem Abschluss an der "London International School of Performing Arts" mit dem Wunsch zurück, Körpertheaterformen nach Wien zu bringen und gründete das "LABOR FÜR KREATIVES THEATER" vorerst als Trainings- und Workshopformat um SpielerInnen mit unterschiedlichen (Bühnen-)Hintergründen und Theaterbegriffen einen Raum des regelmäßigen gemeinsamen Experimentierens mit Formen des Körper- und Maskentheaters zu ermöglichen. 

 

Aus diesem kollektiven theatralen Forschungsprozess, dem immer wachsenden Labornetzwerk und der Zusammenarbeit mit internationalen SpielerInnen ging das Ensemble von "Die Widersprüche sind die Hoffnung" hervor sowie Anfang 2016, der Verein "LfkT – Verein zur Förderung und Verwirklichung eines kreativen Theaters". 

 

Der Verein "LfkT" bringt seither verschiedenartige experimentelle Theaterformen hervor, arbeitet mit Körpertheaterformen und kombiniert diese mit Formen des zeitgenössischen Sprechtheaters und der Performance. Ein weiteres Anliegen ist die Vermittlung pädagogischer und/oder wissenschaftlicher Inhalte mithilfe von Theatertechniken, sowie die Errichtung eines  interkreativen Netzwerkes von unterschiedlichen KünstlerInnen.

 

Bild von (li) nach (re): Konrad Wacker, Peter Spindler, Miel Wanka, Martin Duskanich, Magdalena Haftner, Ines Rössl 

 

Hintergrund und Arbeitsweise vom LFKT ENSEMBLE

 

Getreu den Prinzipien des Devising theatre basiert die Arbeit des Ensembles auf kollektiven Prozessen des Ausprobieren und Verwerfen. An jedem Gedanken, jeder Idee, jeder Szene wird os lange gefeit, bis ihre Essenz freigelegt, ihre eigene organische Form gefunden wird uns sie in das Uhrwerk des Gesamtsystems der Inszenierung wie von selbst einrastet. 

Es ist aufwendig und erfordert Ausdauer, sich nicht auf die Beschränkungen der jeweils eigenen Sicht zu versteifen, stattdessen abzuwarten, bis sich formen und Inhalte herauskristallisieren, eine gemeinsame Sprache, ein Stück. Mut zum Unabgeschlossenen gehört auch dazu: Im Laufe des beinahe zwei Jahre währenden Entwicklung- und Probenprozesses fanden insgesamt drei informelle Shoppings statt, in denen das entstandene Material intern gezeigt wurde. Die daraus resultierenden Diskussionen lieferten Inspiration für die weiteren Schritte im Kreationsprozess der aktuellen Produktion "Die Widersprüche sind die Hoffnung". 

 

 

 

KULTURLABOR im Theater an der WIEN (2013 - 2015)

 

 

Das Kulturlabor im Theater an der Wien hatte zum Ziel, einen opernhaften Moment zu kreieren. Ausgehend von den vorbereitenden Workshops im ersten Projektjahr bekamen die SchülerInnen die Aufgabe, die großen Themen der Oper – wie Liebe, Eifersucht, Mord etc. – aufzugreifen und eigene Geschichten zu schreiben. Im Anschluss gab es eine intensive Arbeitsphase im Theater an der Wien und in der Kammeroper. Zur Verstärkung der Forschergruppe wurde der Schauspieler Peter Spindler vom Labor für kreatives Theater eingeladen, der für Körper- und Maskenarbeit mit den SchülerInnen zuständig war. Die SchülerInnen tauchten ein in den Opernbetrieb, setzten sich mit Rezitativgesang auseinander, erhielten Stimmtraining, übten szenisches Arbeiten und brachten schließlich ihre eigenen Geschichten auf die Bühne.

Über gegenseitiges Beobachten, die Beschäftigung mit der Kompetenzfigur (s. dazu auch Kapitel 14.1.) und Reflexions- und Feedbackrunden wurde die Ebene des Lernens in, mit und durch Kultur beforscht. 

 

Nähere Informationen unter EDUCULT:

http://educult.at/forschung/lernen-in-mit-und-durch-kultur/

Quelle: http://educult.at/wp-content/uploads/2013/09/EDUCULT_LerneninmitdurchKultur_Abschlussbericht-komprimiert.pdf

Das war der Jugendklub 2015 am Festspielhaus 2015

Schule als ( Er-)Lebensraum - Auf der Suche nach theatralen Möglichkeitsräumen

Schule ist Lernraum, Prüfungsraum, öffentlicher Raum, Übergangsraum - aber kann Schule auch Spielraum, Proberaum, Ideenraum, Theaterraum sein? Gemeinsam mit der Klasse 1akm der HLW Steyr macht sich das Labor für kreatives Theater auf, Räume in ihrer Schule performativ, theatral, beobachtend, beschreibend zu erforschen. Die Schülerinnen identifizieren anhand ihrer Fragestellungen an die Schule Situationen, in denen es zu Konflikten kommt. Im gemeinsamen Forschungsprozess entwickeln die Schülerinnen vier Szenen, die in Form eines site-specific-theatre in der Schule gezeigt werden. Eine Herausforderung besteht darin, die Distanz zum Alltagsraum Schule zu gewinnen, ihn mit anderen Augen wahrzunehmen, um dann im theatralen Spielraum nicht die "Realität" abzubilden, sondern im Raum zu schreiben bzw. diesen künstlerisch zu gestalten. Gelegenheit dazu gibt es in Form einer Masken-Reise mit Theatermasken. Diese Erfahrung des Beobachtens und beobachtet Werdens führte in ein Gespräch über soziale Masken, die Menschen, die sich in der Schule aufhalten, tragen. Beim Raumwechsel in den Kulturverein Röda wird spürbar, wie Raum die Schülerinnen verändert, bzw. wie sie sich freispielen von ihrer räumlichen "Maske Schule". Elemente aus dem Impro-Theater geben den Schülerinnen die Möglichkeit, vermeintlich "unmögliche" Lösungen für Konflikte zu finden. Plötzlich führt ein Streit um einen Sitzplatz nicht zu einer Rangelei, sondern ein Mensch legt ein Ei! 

 

Projektleitung/Kulturpartner:- Labor für kreatives Theater: Peter Spindler, Anke Schad
Schule: HLW Steyr
weiterer Kulturpartner: Röda Steyr
Gefördert durch: Culture Connected



Bühnenstück: Julia und Julia ... sind tot! (2014)

Buch: Afamia Al-Dayaa Schauspiel: Miel Wanka, Heidrun Wehl, Peter Spindler Regie: Peter Spindler, Foto: Peter Kupfer UA: Theater Drachengasse, Juni 2014Weitere Aufführungen: Kunstlerhaus Wien, Mimamusch, 


Theater im Museum - Parallelwelt Zirkus (2012)

 

ein theatrales Vermittlungskonzept (insgesamt: 12 Vorstellungen, Mai - Juli 2012)

Konzept + Spiel: Christoph Schiele, Peter Spindler

Fotocredit: Andreas Eli

AuftraggeberIn: KUNSTHALLE WIEN


Formeln und Funktionen der Komik im Blick auf das Werk von Claes Oldenburg - MUMOK Wien

ein Ausstellungsgespräch/Lecture Performance

Idee+Konzept: Julia Draxler (Mumok), Peter Spindler

Fotos: Christoph Schiele

AuftraggeberIn: MUMOK WIEN (2012)


Salon zur Lücke - ein interpretatives Theaterformat (2010, 2011)

 

Ein abwechslungsreicher Abend mit KünstlerInnen aus den Sparten Erzähltheater, Moderner Tanz, Literatur, visuelle Medienkunst, Puppentheater, Elektronische Tanzmusik und Oper. Die Verbindung zwischen den Genres ist sicht- und hörbar. Ein Schritt, ein Wort, ein Strich, ein Ton. Viele Geschichten, die mit Poesie, Witz, Scharfsinn, Bissigkeit und Schönheit die Herzen des Publikums berühren.

 

Künstlerische Leitung: Peter Spindler

AuftraggeberIn: Eigenproduktion 

Aufführungsorte: Sargfabrik Wien/Theater Olé, 2010, 2011

 

Salon zur Lücke - on Tour: 

Information und Booking: 

Salonkontakte


Kooperationen mit Luma.Launisch (2008)


Kinder Uni Steyr (2006 - 2014

zahlreiche Eröffnungsvorlesungen als Prof. Oberschlaufuchs, Vorlesungen, Seminare und Workshops (I just love this work)



Bewegungstheater und Clowneskes (2007 - 20014)


"Play is messy, unpredictable, joyous, frightening and somethimes you go too far." (Jacques Lecoq)

 

 



Fotos: Mumok - Christoph Schiele

Fotos: Salon zur Lücke - Ursula Feuersinger

Fotos: Filmdreh - Luma.Launisch

Fotos: Kinder Uni Steyr, Bewegungstheater und Clowneskes - Peter Kainrath

Fotos: Studio - Severin Wurnig

Theaterpraxis (Auswahl):

 

2018 Heldenkinder - Heldenträume, Applied Theatre Projekt, Culture Connected Projekt, VS Dietach

2017 Maskenspiel in der Ausstellung - Feministische Avantgarde, Mumok Wien

2017 "Wiederaufnahme - Die Widersprüche sind die Hoffnung

2017 Willkommen im Hotel@Global - Theaterstück zur Ausstellung, Museum Arbeitswelt

2016 Die Widersprüche sind die Hoffnung, Wien

2016 Living:sounds::living moves, 

2014 Im Zentrum der wissenschaftlichen Irrtümer, Idee und Spiel: Peter Spindler, Astrid*Walenta

2014 Heldenkinder, Erzähltheater mit expressiven Masken, Idee und Spiel: Peter Spindler, Musik: Astrid*Walenta

2014 Julia und Julia … sind tot!, Buch: Afamia Al-dayaa, Schauspiel: Miel Wanka, Heidrun Wehl, Regie: Peter Spindler, UA: Theater Drachengasse 

2013 Irene Mengele, Melodrama, Rolle: Dr. Josef Mengele, LISPA - 3 Mills Studios London

2013 Lysistrada, Aristophanes, Greek Tragedy, LISPA - 3 Mills Studios London

2013 Kill Bill, Storytelling and Physical Theatre,Devised Theatre Piece, LISPA - 3 Mills Studios London, Hackney Down Studios

2013 Act without Words II, Samuel Beckett, Physical Theatre, Regie: Peter Spindler, LISPA - 3 Mills Studios London

2013 „Life is a dance“, Fantastical Creatures, Devised Theatre Piece, Regie: Peter Spindler, LISPA - 3 Mills Studios London,

2013Diagnose Krebs  - The end of the road?, Bouffons, Devised Theatre Piece, LISPA -  3 Mills Studios,

2013 Father of the Unborn, Grotesk, Fantastical Creatures, Regie: Philippa Hambley, LISPA - 3 Mills Studios

2012 Erzähltheater: Heldenkinder - mit Texten von Janusz Korczack

2012 "Generation Web 2.0 - Wir lesen uns täglich" - Gesamtkonzept/Regie: Peter Spindler

2012 Kunsthalle Wien -  Parallelwelt Zirkus - theatrales Vermittlungskonzept "Weißclown und August führen durch die Ausstellung

2012 Mumok - Ein Clown führt durch die Ausstellung von Claes Oldenburg

2011 künstlerische Leitung - Salon zur Lücke, 

2010 Salon zur Lücke - Sargfabrik

2009 - "Vermessene Leidenschaften" - Performance - Coaching: Christian Suchy

2006, 2007, 2008 - „Prof. Schlaufuchs, will es wissen!“ – Theaterstück für die Eröffnungsvorlesung der Kinder Uni Steyr,

seit 2006 Improvisationstheaterauftritte im Schikaneder, Coaching: Alice Mortsch

seit 2007 Bewegungstheaterminiatur „57,6“ , Coaching: Verena Vondrak-Zorell

2002 Maskentheaterstück für das Viertelfestival Niederösterreich „Die vier Jahreszeiten und der Schmetterling“ Regie: Peter Spindler

2002 Sprechtheater „Liebeswerkstatt“ - AKKU Steyr, Regie: Claudia Seigmann

2001 Sprechtheater „Eine Reise“ – AKKU Steyr, Regie: Bernhard Schmalzel

1997 Gründung der Jongliertheatergruppe Keulenflug, seither zahlreiche Auftritte bei Straßentheaterfestivals und Jonglierconventions.

 

CliniClowns:

 

seit 2006 regelmäßige Clownvisiten als CliniClown auf zwei Onkologiestationen im AKH Wien.